Die Grundschule am Schölerberg ist Teil des bundesweiten Förderprogramms „Klasse 0“ und setzt damit ein starkes Zeichen für mehr Bildungsgerechtigkeit beim Übergang von der Kita in die Grundschule. Ziel des Programms ist es, Kinder mit besonderem Unterstützungsbedarf frühzeitig zu stärken und ihnen einen sicheren, selbstbewussten Start in die Schule zu ermöglichen.
Frühzeitig stärken, Potenziale entfalten
Das Programm richtet sich an Kinder, die vor der Einschulung besonderen Unterstützungsbedarf zeigen – etwa in den Bereichen Sprache, sozial-emotionale Entwicklung, Motorik oder Konzentration. In einer Kleingruppe erhalten sie gezielte Förderung, begleitet durch qualifiziertes pädagogisches Personal.
Dabei setzt das Programm auf eine ganzheitliche Förderung: Sprachliche Ausdrucksfähigkeit und Kommunikationskompetenz werden ebenso gezielt aufgebaut wie soziale Sicherheit im Miteinander. Durch bewegungsorientierte Angebote werden motorische Fähigkeiten gestärkt, während kreative und spielerische Lernformate Neugier, Selbstvertrauen und Lernfreude fördern.
Durch das Programm wird der Übergang von der Kita in die Grundschule eng begleitet, sodass Kinder diesen wichtigen Schritt als kontinuierlichen und unterstützten Entwicklungsprozess erleben.
Zusammenarbeit mit Kitas als Schlüssel
Ein zentraler Bestandteil des Programms ist die enge Kooperation mit der Kita Heilige Familie und der Lukas Kita. Die bereits enge Zusammenarbeit findet in diesem Projekt einen neuen Schwerpunkt.
Teil einer bundesweiten Initiative
Die Einrichtung der „Klasse 0“ an der Grundschule am Schölerberg wird über ein bundesweites Förderprogramm ermöglicht. Es wurde ins Leben gerufen, um auf wachsende Herausforderungen beim Schuleintritt zu reagieren und strukturelle Unterstützung zu schaffen. Während ROSSMANN dafür die finanziellen Mittel bereitstellt, begleitet die Bildungsinitiative #wirfürschule das Programm als Kooperationspartner inhaltlich und organisatorisch. So starten alle Kinder mit den gleichen Chancen in das Schulleben – unabhängig von ihren individuellen Voraussetzungen.
Der Impuls für den Start des Förderprogramms ging von einem Fernsehauftritt bei Markus Lanz aus. Dort schilderte die Ludwigshafener Schulleiterin Barbara Mächtle eindrücklich die wachsenden Herausforderungen beim Schuleintritt und machte deutlich, wie dringend zusätzliche Unterstützung an der Schnittstelle zwischen Kita und Grundschule benötigt wird. In der Fernsehsendung hat sie auch ihr Konzept „Klasse 0“ vorgestellt, das nun von immer mehr Schulen übernommen wird.
Unterstützung aus der Wirtschaft und Zivilgesellschaft
Die Bildungsinitiative #wirfürschule begleitet die Grundschule am Schölerberg, wie auch alle anderen am Förderprogramm teilnehmenden Schulen, bei der Umsetzung mit fachlicher Beratung, praxisnahen Materialien und Handreichungen sowie einer externen Qualitätssicherung und Evaluation.
Tracy Kistner, Geschäftsführerin bei #wirfürschule, erklärt: ,,Der Bedarf in der frühkindlichen Förderung ist riesig – und längst strukturell. Damit Kinder gut in die Schule starten können, braucht es verlässliche personelle Ressourcen in Kitas und Grundschulen sowie starke Kooperationen an den Schnittstellen. Die bereits stattfindenden Aktivitäten der Schulen zeigen, dass sie diese Herausforderung derzeit oft aus eigener Kraft bewältigen.“
Die Umsetzung von „Klasse 0“ an der Grundschule am Schölerberg wird durch eine Förderung von ROSSMANN ermöglicht. Aber auch diverse weitere Unternehmen und Stiftungen haben bundesweit Verantwortung übernommen, um anderen Schulstandorten die Umsetzung der „Klasse 0“ zu ermöglichen. Dieses breite Engagement aus Wirtschaft und Zivilgesellschaft zeigt: Bildungsgerechtigkeit ist eine gemeinsame Aufgabe.

